25. November 2009 16:32
von Freak
Ich schreib’ jetzt einfach mal ab, was hier auf den Plakaten steht. Auf diese Technics hat man sich vor dem Plenum gestern geeinigt.
- Basisdemokratie: um nicht Uni-Strukturen zu reproduzieren
- Solidarität! Menschliches Miteinander (kein Raum für ismen – Sexismus, Faschismus etc.)
- Technics = Input! Plenumsregeln werden vom Plenum bestimmt.
- Transparenz: Vernetzung, Abbau von Wissenshierarchien
- Konsensprinzip! Konsens & Dissense werden festgehalten
- Moderationsduo
- Rednerliste, flexible Redezeit, Erstredner_innenrecht
- Kurzprotokolle / Flipcharts
- Handzeichen
- Exitstrategie für jedes Treffen
- Emorunde abends
Form ist Inhalt!
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24. November 2009 12:31
von Freak
Die Nachrichten über den Bildungsstreik verbreiten sich im Internet mit rasanter Geschwindigkeit – zu einem großen Teil dafür verantwortlich ist Twitter als Medium für Neuigkeiten und Termine.
Für Bremen gibt es jetzt auch einen Twitter-Account @hbbrennt. Wer Neuigkeiten hat, die dort veröffentlicht werden sollen, wer dort mittwittern will: Schreibt einen Kommentar zu diesem Eintrag und hinterlasst eure Emailadresse.
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23. November 2009 17:55
von Jason
Nachdem hier seit über einem Jahr nichts mehr passiert ist, nehme ich das mal in meine Hand diese beinahe-Leiche wiederzubeleben mit der Hilfe einiger anderer “Ehemaliger”.
Hiermit biete ich also an:
Jede/r Studierende und Gruppe Studierender der sinnvolle Informationen zum Protest und/oder (potentiellen) Streik veröffentlichen möchte, kann hier ein Konto eröffnen und seine Nachricht schreiben. Veröffentlichen kann ich, einige vertraute “Ehemalige” sowie aktuell aktive Studierende, wenn sie mit mir Kontakt aufnehmen und mir erklärt, warum ich ihm/ihr Vertrauen soll keinen Blödsinn anzustellen und welchen Bezug er/sie zum Protest hat.
Jason
PS: Ich werde wohl viele alte Account deaktivieren, wer davon betroffen ist und noch weiter schreiben will, soll sich kurz an mich wenden, dann wir das wieder aktiviert.
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7. April 2008 11:10
von rudi
Heute haben Studierende dem Rektorat die Krone aufgesetzt. Während der Pressekonferenz zur Rektoratsentscheidung bezüglich HEP V wurde dieser fällige Schritt vollzogen. Das Rektorat hat laut Bremer Hochschulgesetz mittlerweile so umfassende Machtkompetenzen, dass es auch ohne die Gremien der Universität oder gegen Widerstand eigenmächtige Entscheidungen fällen kann. Die Krönung war so nur noch die symbolische Umsetzung einer realen Situation.
Hier noch die Krönungsrede:
Verehrte Fürsten und verachtete Knechte, Herrscher und Beherrschte
Hochwohlgeborene Königsfamilie!
Aufgrund des herrschenden Rechts, welches Euch eine Machtfülle gibt, die Euer Entscheidungskraft gebührt, freuen wir uns verkünden zu können: Die Universität Bremen hat einen König! Möge er lange und weise regieren, zu unser Alle Wohl und Glückseligkeit!
Als König auf Gnaden der Senatorischen Behörde seid Ihr befugt, auch gegen den Willen der Universität zu entscheiden und den Willen einer heiligen Ordnung auszuführen. Da auch Ihr nun die Vorzüge dieser Ordnung erkannt und die überkommenen Regeln der Vergangenheit, wie etwa die Drittelparität, hinter Euch gelassen habt, möchten wir Euch nunmehr als Untertanen huldigen. Wir überreichen Euch daher Krone und Zepter, als Zeichen Eurer Macht und rechtmäßigen Herrschaft über das Geschick der Universität.
Das Bremische Hochschulgesetz sieht zwar keine Krönung vor, aber diesen symbolischen Schritt wollen wir Beherrschten nicht missen. Voller Demut treten wir daher vor Euch, um Eurer Weisheit und Führungskraft Tribut zu zollen. Wie ein Leuchtturm in der tiefsten Nacht steht Ihr unerschütterlich in der gefährlichen Brandung und leuchtet uns geradlinig den einzig richtigen Weg durch die stürmischen Fluten in einen sicheren Hafen. Euer großartiger Plan, den HEP V abzulehnen und ihn deshalb umzusetzen zeugt von euer Exzellenz, Qualifikation und Weitsicht, die für uns undurchschaubar ist. Uns niederen, minder ausgebildeten Wesen mag es paradox erscheinen, dass eine zu sagen und das andere zu tun, aber wie es die Ordnung will, ist des Königs Wort Recht und damit auch richtig.
Zumindest solange der Pöbel sich nicht erhebt und die scheinbar rechtmäßige Ordnung in Frage stellt. Abgang mit Marseillaise.
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5. Februar 2008 18:26
von rudi
Die aktiven Studierenden der Universität vertreten die Auffassung, dass der HEP V inhaltlich und finanziell für die Universität eine existentielle Bedrohung ist, dass sie seine Umsetzung auch weiterhin entschieden bekämpfen. Aus diesem Grund wird hiermit die Verhinderung eines Beschlusses, welcher den HEP V in irgendeiner Form umsetzt, angekündigt. Hierzu zählen explizit die Sondersitzung des Akademischen Senats (AS) am 06. Februar 2008, 11 Uhr im Großen Senatssaal, als auch eine eigenmächtige Entscheidung des Rektorats.
Der HEP V sieht die umfassendsten Kürzungen an der Universität Bremen seit ihrer Gründung vor. Er bedroht die personelle und inhaltliche Vielfalt der Universität, was seit zwei Jahren auf Widerstand von Studierenden stößt. Bereits drei Mal wurden bis dato Sitzungen des AS verhindert, in denen der HEP V beschlossen werden sollte, zuletzt vor ca. zwei Wochen. Zurzeit soll er nach einem Vorschlag des Rektorats über die Personalpolitik umgesetzt werden – offenbar haben sowohl das Rektorat als auch eine kleine Gruppe aus dem AS sich von ihrem Protest gegen die Umsetzung des HEP V verabschiedet. Noch im Frühjahr haben sich sowohl das Rektorat als auch alle anderen Statusgruppen der Universität in Vollversammlungen gegen den Kürzungsplan ausgesprochen.
„Mich nervt, dass Stellenbesetzungen zur Rechtfertigung für die Einführung des HEP V herangezogen werden. Natürlich brauchen wir diese Stellen, können uns aber doch gleichzeitig nicht ins eigene Fleisch schneiden. Warum müssen wir den HEP V zur Grundlage der Personalpolitik machen?“ fragt sich nicht nur Sonja Trauth, Studentin der Universität Bremen, sondern auch das Aktivenplenum. Während das Rektorat behauptet, dass es gegen den HEP V ist, stellt es zur gleichen Zeit den Antrag auf dessen Einführung im AS. Diese Einführung soll zwar schrittweise und langfristig über neu besetzte Stellen erfolgen, ist aber immer noch die Einführung des Kürzungsplans HEP V an der Universität.
Pressekontakte ab Dienstag Abend: 0160 – 9650 7910
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31. Januar 2008 15:09
von rudi
Aktivenplenum ist Freitag und Montag um 12 Uhr,
am Dienstag ist ein “Open Mic” zum HEP V in der Glashalle geplant, 13 Uhr.
Mittwoch 11 Uhr ist der HEP V im AS – Showdown…
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21. Januar 2008 16:11
von rudi
Presseerklärung des Allgemeinen Studentischen Ausschusses der Universität Bremen zur Besetzung des Verwaltungsgebäudes
21.01.08
Seit heute Morgen werden Studierende daran gehindert, das Verwaltungsgebäude der Universität Bremen zu betreten. Die Nutzung des Gebäudes war zu heute Vormittag allen Studierenden untersagt, Wachpersonal patroulliert hinter den Türen. Mittlerweile ist das Betreten des Gebäudes unter Auflagen möglich, wie lange dieser Zustand anhalten wird, ist nicht bekannt. Kanzler Kück war für Rückfragen nicht zu erreichen. Der AStA der Universität Bremen reagiert mit großem Unverständnis auf diese Aktion und verurteilt die Besetzung. Mit dieser Aktion im Vorfeld der kommenden Sitzung des Akademischen Senats am Mittwoch den 23.01.08 um 8:30 im Senatssaal der Universität versucht eine kleine Gruppe aus dem Rektorats-Umfeld, die demokratische Meinungsbildung innerhalb der Universität gegen den Hochschulentwicklungsplan V (HEP V) zu verhindern. Auf Vollversammlungen zu diesem Thema hatten sowohl Studierende als auch Professoren und sonstige Mitarbeiter Resolutionen gegen den HEP V unterstützt.
Scheinbar erwartet das Rektorat der Universität im Laufe der kommenden Tage erneut vehemente Proteste der Studierendenschaft gegen den Kürzungsplan HEP V und versucht diesen durch Abschottung von der universitären Realität zu entgehen. Dieses unverhältnismäßige Vorgehen kann auch auf die Besetzung des Verwaltungsgebäudes im Dezember des vergangenen Jahres zurückgeführt werden. Studierende hatten mit einer 2-tätigen Besetzung des Verwaltungsgebäudes gegen die Umsetzung des HEP V durch das Rektorat ihrer Universität protestiert.
Im HEP V geht es um die zukünftige Ausgestaltung der Universität mit Professorenstellen und die inhaltlichen Schwerpunkte. Der AStA der Universität fordert die beteiligten MitarbeiterInnen und insbesondere den Wachdienst auf, das Verwaltungsgebäude unverzüglich zu verlassen und den Studierenden einen möglichst breiten und kraftvollen Protest zu ermöglichen, der für den Erhalt von Studiengängen und der gesamten Universität unerlässlich ist. Gerade in dieser Woche stehen Beratungen über den kommenden Haushalt im Lande Bremen an, auf die es Einfluss zu nehmen gilt.
Die Studierenden der Universität werden das in ihrer Macht Stehende tun, dass undemokratische Universitätsgremien – wie insbesondere der Akademische Senat mit seiner Unterrepräsentation von Studierenden – die Entscheidung zur Hochschulentwicklungsplanung und damit zur Zukunft der Universität nicht im Alleingang beschließen. Es fordert alle Universitätsangehörigen auf, sich vom HEP V zu distanzieren und gegen die Landespolitik zu protestieren.
Kontakt: AStA der Universität Bremen 0421 218 2511
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15. Januar 2008 14:42
von rudi
Am 23.01. soll im Akademischen Senat der Kürzungsplan “HEP V” behandelt werden. Diesmal unter dem Deckmantel Personalpolitik. Einen Beschluss dieses Plans wollen wir verhindern!
Wir sind aktive Studierende und treffen uns zur Zeit Mittwoch, Freitag und Montag jeweils um 12 Uhr im Café L’Astaire! Dort gibt es auch schon Infotafeln über Aktionen sowie Flyer und Aufkleber, kommt vorbei!
Weitere Infos in Kürze!!!
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20. Dezember 2007 10:17
von rudi
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19. Dezember 2007 17:17
von rudi
Wir, die BesetzerInnengruppe des Verwaltungsgebäudes der Universität Bremen, empfinden unsere Besetzung als vollen Erfolg. Wir verlassen das Gebäude am heutigen Mittwoch um 17 Uhr geschlossen und aus freien Stücken. Die Gruppe ist sich einig, dass mit der Besetzung folgende wichtige Ziele erreicht wurden:
1. Die Studierenden haben Handlungsfähigkeit im Kampf gegen die Kürzungen des Hochschulentwicklungsplans V (HEP V) bewiesen. Das Rektorat muss sich bewusst sein, dass es jederzeit mit entschiedenem Widerstand gegen eine Umsetzungspolitik des HEP V rechnen muss.
2. Wir haben das Thema HEP V erneut auf die Tagesordnung der Universität und der Öffentlichkeit gesetzt. Wir beenden die Vereinnahmung dieses Themas durch die Personalpolitik des Rektorats: Es wird an der Universität wieder über die politischen Hintergründe und Perspektiven der Kürzungen diskutiert.
3. Durch die Besetzung haben wir Freiräume geschaffen, die Studierende in vielfältigen Arbeitsformen produktiv genutzt haben. In Arbeitsgruppen und Workshops beschäftigten wir uns mit den Kürzungen und unseren Vorstellungen einer freien und emanzipierenden Universität. Damit haben wir die von uns geforderte Demokratisierung bewusst gelebt.
4. Wir haben deutlich gemacht, dass das Rektorat mit seiner Umsetzungspolitik des HEP V die Interessen der Studierenden nicht mehr vertritt. Mit ihrer Weigerung, inhaltlich auf unsere Forderungen zu reagieren, haben Rektor Müller und seine KollegInnen abermals ihre Unfähigkeit bewiesen. Deshalb fordern wir den Rücktritt des Rektorats.
Wir kündigen an, jeden Beschluss des Akademischen Senats (AS) zum HEP V als auch eine Umsetzung über die Personalpolitik des Rektorates zu verhindern. Unser Widerstand wird sich nicht ausschließlich gegen das Rektorat richten, sondern auch explizit gegen die verantwortliche politische Ebene.
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