Presseerklärung des Allgemeinen Studentischen Ausschusses der Universität Bremen zur Besetzung des Verwaltungsgebäudes
von rudiPresseerklärung des Allgemeinen Studentischen Ausschusses der Universität Bremen zur Besetzung des Verwaltungsgebäudes
21.01.08
Seit heute Morgen werden Studierende daran gehindert, das Verwaltungsgebäude der Universität Bremen zu betreten. Die Nutzung des Gebäudes war zu heute Vormittag allen Studierenden untersagt, Wachpersonal patroulliert hinter den Türen. Mittlerweile ist das Betreten des Gebäudes unter Auflagen möglich, wie lange dieser Zustand anhalten wird, ist nicht bekannt. Kanzler Kück war für Rückfragen nicht zu erreichen. Der AStA der Universität Bremen reagiert mit großem Unverständnis auf diese Aktion und verurteilt die Besetzung. Mit dieser Aktion im Vorfeld der kommenden Sitzung des Akademischen Senats am Mittwoch den 23.01.08 um 8:30 im Senatssaal der Universität versucht eine kleine Gruppe aus dem Rektorats-Umfeld, die demokratische Meinungsbildung innerhalb der Universität gegen den Hochschulentwicklungsplan V (HEP V) zu verhindern. Auf Vollversammlungen zu diesem Thema hatten sowohl Studierende als auch Professoren und sonstige Mitarbeiter Resolutionen gegen den HEP V unterstützt.
Scheinbar erwartet das Rektorat der Universität im Laufe der kommenden Tage erneut vehemente Proteste der Studierendenschaft gegen den Kürzungsplan HEP V und versucht diesen durch Abschottung von der universitären Realität zu entgehen. Dieses unverhältnismäßige Vorgehen kann auch auf die Besetzung des Verwaltungsgebäudes im Dezember des vergangenen Jahres zurückgeführt werden. Studierende hatten mit einer 2-tätigen Besetzung des Verwaltungsgebäudes gegen die Umsetzung des HEP V durch das Rektorat ihrer Universität protestiert.
Im HEP V geht es um die zukünftige Ausgestaltung der Universität mit Professorenstellen und die inhaltlichen Schwerpunkte. Der AStA der Universität fordert die beteiligten MitarbeiterInnen und insbesondere den Wachdienst auf, das Verwaltungsgebäude unverzüglich zu verlassen und den Studierenden einen möglichst breiten und kraftvollen Protest zu ermöglichen, der für den Erhalt von Studiengängen und der gesamten Universität unerlässlich ist. Gerade in dieser Woche stehen Beratungen über den kommenden Haushalt im Lande Bremen an, auf die es Einfluss zu nehmen gilt.
Die Studierenden der Universität werden das in ihrer Macht Stehende tun, dass undemokratische Universitätsgremien – wie insbesondere der Akademische Senat mit seiner Unterrepräsentation von Studierenden – die Entscheidung zur Hochschulentwicklungsplanung und damit zur Zukunft der Universität nicht im Alleingang beschließen. Es fordert alle Universitätsangehörigen auf, sich vom HEP V zu distanzieren und gegen die Landespolitik zu protestieren.
Kontakt: AStA der Universität Bremen 0421 218 2511

Am 22. Januar 2008 um 12:03 Uhr
Liebe Leute,
ich bin schwer dafür die Proteste auszurichten auf die Betonung, dass die jetzigen Kürzungen und Schließungen an der Uni Bremen eine Variante des Übergangs zur Privatuni sind.
Das Geld wird auf diese Weise aus den öffentlichen Unis abgezogen und in die Privatunis umgeleitet. Auf diesem Wege wird auch die erhöhte soziale Selektion durchgesetzt, die mit der Einführung der Studiengebühren /-konten an der öffentlichen Uni verstärkt soll.
Den aktuellen akustischen Werbe-Jingle finde ich zu nett und die Stimmen werden überhört, zu unauffällig.
Wir können da schon wüntender anfangen.
Gegen Privatunis
Bepäd ausbauen
Weg mit McKinsey und allen kapitalistischen Rentabilisierern
Her mit den 200 Millionen!
den Xenos Fonds auffüllen
Förderung für alle armen ausländischen Studierenden
Rot-grüne Penner, das Schweigen der Lämmer!
Am 25. Januar 2008 um 17:39 Uhr
Hab nen coolen Blog gefunden:
http://dieserastamussweg.blogspot.com/
Am 29. Januar 2008 um 15:06 Uhr
hallo,
gibt es schon eine Reaktion auf die Atkion?
Gruß