Presseerklärung des Aktivenplenums zur Verhinderung des HEP V (Hochschulentwicklungsplan V)
von rudiDie aktiven Studierenden der Universität vertreten die Auffassung, dass der HEP V inhaltlich und finanziell für die Universität eine existentielle Bedrohung ist, dass sie seine Umsetzung auch weiterhin entschieden bekämpfen. Aus diesem Grund wird hiermit die Verhinderung eines Beschlusses, welcher den HEP V in irgendeiner Form umsetzt, angekündigt. Hierzu zählen explizit die Sondersitzung des Akademischen Senats (AS) am 06. Februar 2008, 11 Uhr im Großen Senatssaal, als auch eine eigenmächtige Entscheidung des Rektorats.
Der HEP V sieht die umfassendsten Kürzungen an der Universität Bremen seit ihrer Gründung vor. Er bedroht die personelle und inhaltliche Vielfalt der Universität, was seit zwei Jahren auf Widerstand von Studierenden stößt. Bereits drei Mal wurden bis dato Sitzungen des AS verhindert, in denen der HEP V beschlossen werden sollte, zuletzt vor ca. zwei Wochen. Zurzeit soll er nach einem Vorschlag des Rektorats über die Personalpolitik umgesetzt werden – offenbar haben sowohl das Rektorat als auch eine kleine Gruppe aus dem AS sich von ihrem Protest gegen die Umsetzung des HEP V verabschiedet. Noch im Frühjahr haben sich sowohl das Rektorat als auch alle anderen Statusgruppen der Universität in Vollversammlungen gegen den Kürzungsplan ausgesprochen.
„Mich nervt, dass Stellenbesetzungen zur Rechtfertigung für die Einführung des HEP V herangezogen werden. Natürlich brauchen wir diese Stellen, können uns aber doch gleichzeitig nicht ins eigene Fleisch schneiden. Warum müssen wir den HEP V zur Grundlage der Personalpolitik machen?“ fragt sich nicht nur Sonja Trauth, Studentin der Universität Bremen, sondern auch das Aktivenplenum. Während das Rektorat behauptet, dass es gegen den HEP V ist, stellt es zur gleichen Zeit den Antrag auf dessen Einführung im AS. Diese Einführung soll zwar schrittweise und langfristig über neu besetzte Stellen erfolgen, ist aber immer noch die Einführung des Kürzungsplans HEP V an der Universität.
Pressekontakte ab Dienstag Abend: 0160 – 9650 7910

Am 5. Februar 2008 um 22:44 Uhr
Entsprechend hier auch nochmal:
Die Stugen des FB3 halten fest, dass sie keinen erneuten Vandalismus im Zuge der Sprengung des AS wünschen.
Schreiben unter http://stuga.math.uni-bremen.de/w/images/7/77/Stellungnahme.Stugen.FB3.pdf